Das Gaswerk in Moringen wurde 1906 errichtet. Es be-
steht aus einem Ziegelbau als Ort der Gasproduktion und
einem Gasbehälter als Speicher.

Die Anlage ist ein Baudenkmal der Industriekultur. Der
Denkmalwert begründet sich aus der Seltenheit und
dem unveränderten Zustand der Objekt-Gruppierung
sowie des noch ablesbaren Produktionsablaufs der Gas-
gewinnung zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Die Verschiedenheit beider Gebäude, dem massiven
Ziegelbau in historisierender Formensprache und dem
Gasbehälter als unverhüllte technische Konstruktion
aus Eisen, ist eine Besonderheit. Die Behälterstruktur
mit Zierbekrönungen an den Spitzen wirken als weithin
sichtbare Landmarke.

Der Gasbehälter hat wegen seiner besonderen industrie-
und kulturhistorischen Bedeutung auch Eingang in die
deutsche Fachliteratur gefunden.

Funktionslos geworden, kennzeichnete jahrzehntelanger
Leerstand das Schicksal des hochrangigen Industriedenk-
mals, das zu den wenigen noch im Zustand der Erbau-
ungszeit befindlichen Gasometern in Deutschland zählt.
Nach 100 Jahren sichert die aufwändige Sanierung, der
denkmalgerechte Umbau und die neue zukunftsorien-
tierte Nutzung des Behälters eine dauerhafte Erhaltung.




Bauzeitliche Zeichnung des Ziegelbaus


Der Ziegelbau: Ort der Gasproduktion 1906


Bauzeitlicher Grundriss des Ziegelbaus


Bauzeitliche Zeichnung des Ziegelbaus


Ansicht des Ziegelbaus


Luftbild der Gesamtanlage vor der Sanierung


Bauzeitliche Ansicht: Gasbehälter als Speicher


Draufsicht des Grundrisses


Simulation der Füllstände: Minimum


Simulation der Füllstände: Mittel


Simulation der Füllstände: Maximum

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Zeittafel von 1905 bis 2008 der
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